BDSM, Bitten und Bedürfnisse

Für Sub gibt es – je nach Gegenüber – verschiedene Möglichkeiten, eine Handlung zu initiieren. Provokation kann ein adäquates Mittel sein, wenn sie zur Art und Weise des gemeinsamen Spiels passt. Auch die Bitte ist mitunter sehr wirkungsvoll.

Nun liegt es in der Natur der Sache, dass Bitten grundsätzlich abgelehnt werden können. Allein die grundsätzliche Option einer Ablehnung löst bei manchen Menschen allerdings negative Gefühle aus und lässt sie im Zweifelsfall lieber auf die Bitte – und damit auf die Erfüllung ihrer Wünsche und Bedürfnisse – verzichten, als abgewiesen zu werden. So verständlich ich das finde, so traurig macht es mich. Dann wiederum gibt es Subs, die gerade die potentielle Zurückweisung als etwas sehr Reizvolles empfinden, denn sie bedeutet einen weiteren Aspekt von fehlender Kontrolle.

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Der Bottom-Button

Verehrte Gäste,
werte Kund*innen,

wie bereits Oscar Wilde zu sagen pflegte, ist Fortschritt die Entwicklung von Utopien und das haben wir uns zur Aufgabe gemacht.

Seitdem wir im vergangenen Jahr mit der Subrotation eine Weltneuheit – ach was rede ich, eine Offenbarung – vorgestellt haben, glühen bei uns die Leitungen und wir können uns vor Aufträgen nicht mehr retten. Völlig zu recht, wie Ihnen Dom:mes aus der ganze Welt berichten könnten.

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Über Erniedrigung und Demütigung

oder: Ist das vielleicht dasselbe?

Kommunikation gelingt dann besser, wenn von den Beteiligten dasselbe Wording genutzt wird. Im BDSM, wo Kommunikation einer der wichtigsten Grundpfeiler überhaupt ist, ist das nicht anders.
Für manches was wir sagen möchten gibt es viele Synonyme, manch anderes meint aber im allgemeinen Sprachgebrauch auch unterschiedliche Dinge und wir vermischen es trotzdem.

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Über Kaiserschnitte und PDAs

Seit gestern überlege ich, ob ich zum Thema Geburtsschmerz und Kaiserschnitt etwas schreiben soll oder nicht. Nicht weil ich dazu nichts zu sagen hätte, sondern weil es irgendwie nur ganz peripher zum Blog an sich passt.

Schon klar, an die Geschichte mit den Bienchen und Blümchen glauben die wenigsten noch, aber naja ihr wisst was ich meine.
Doch es brodelt in mir. Seitdem jemand bitter spöttisch unter einen Zeitartikel kommentierte, wie viel einfacher es sei, den Bauch aufschneiden zu lassen, als das Baby unter Schmerzen herauszupressen. Vater von vier Kindern, die alle auf natürlichem Weg zur Welt gebracht wurden.

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Vernissage der Lüste – Samuel 1/2

Die Aufregung der letzten Wochen fand im heutigen Tag ihren Höhepunkt. Auf den obligatorischen Pott Kaffee verzichtete Samuel bewusst. Nachdem er bereits eine Stunde vor dem Wecker erwacht und wortwörtlich aus dem Bett gesprungen war, um sich fertig zu machen, glich der Takt seines Herzens einem Pferd im Galopp. Die unruhige und beinahe schlaflose Nacht war in Anbetracht der Versprechungen dieses Tages bedeutungslos geworden.
Die Vernissage der Lüste. Ein Experiment, ein Abenteuer. Und Himmel er war so nervös, dass Koffein ihn vermutlich zum Explodieren gebracht hätte.

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Vernissage der Lüste – Lena 3/3

Dass sie dem Blick der Fremden nun nicht mehr standhalten konnte, schob sie auf die steigende Anspannung in ihrem Inneren. Lena schloss die Augen, genoss die Enge, als sie sich um den Metallschwanz und den Plug zusammenzog. Ihr Stöhnen schwoll an, wurde tiefer und ihr ganzer Körper schien explodieren zu wollen. Sie spürte die Welle auf sich zurasen und genoss den Scheitelpunkt, solange er anhielt. Diesen Punkt, der einmal erreicht keine Umkehr mehr zuließ. Der an dem jedes Molekül in ihr für einen Moment stillzustehen schien, um sie schon im nächsten in ein Chaos aus Empfindungen zu stürzen.

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Vernissage der Lüste – Lena 1/3

Wie oft sie die Annonce gelesen hatte, wusste sie schon gar nicht mehr. Ein Fake, war ihr erster Gedanke gewesen. Oder irgendwas Kriminelles.

„Freiwillige für Kunstausstellung gesucht. Masochismus und Exhibitionismus sind nicht nur wünschenswert, sondern dringlichst erforderlich!“

Der Name einer Agentur, eine Telefonnummer und ein Künstler, den sie googelte, um mehr herauszufinden. Was das Netz zu ihrer Suche ausspuckte, hatte ihr Gänsehaut bereitet. Eine wohlige. Eine, die sich bis zwischen ihre Schenkel ausbreitete und dafür sorgte, dass ihre Finger unwillkürlich genau dorthin wanderten. Die ihre Lust erfühlten, welche allein durch die Bilder auf dem Laptop angeregt wurde.

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Blowjobs und andere Mündlichkeiten

Spontaner Sex mit einem unbekannten Pärchen im Club. Bei einem Blowjob kommt der Fremde bereits nach wenigen Augenblicken ohne Ankündigung im Mund der ihm fremden Frau. (Ohne Kondom).

Ich möchte gern eure Meinung dazu hören.

  • Ist das in Ordnung?
  • Wie würdet ihr damit umgehen?
  • Wer hätte sich wie anders verhalten müssen/ sollen?
  • Wie handhabt ihr das grundsätzlich beim BJ
  • BJ mit oder ohne Kondom?
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