Von Vielfalt und Datenschutz

Twitter und eben auch die Kinky-/BDSM-/sexpositive Bubble sind in vielerlei Hinsicht relativ heterogen.

In meiner kleinen, aber bunten Timeline bekomme ich täglich Einblicke in die verschiedensten Beziehungskonstellationen und –konzepte, über die vielfältigsten Wege Sexualität auszuleben und sich selbst zu entdecken, beziehungsweise zu erleben.

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In jedem Anfang…

So, nun ist es wohl offiziell. Der Mensch der mir in den letzten Wochen ausgesprochen verlockende Bilder in den Kopf gezaubert hat, schafft das und so vieles mehr auch ganz hervorragend im Reallife und ich bin noch immer zutiefst begeistert.
Meine anfängliche Nervosität beim ersten Date war wohl nicht zu übersehen. Da war die Sorge, er könnte trotz der phantastischen Kommunikation im Vorfeld, der Sympathie und den vielzähligen Interessensüberschneidungen enttäuscht sein. Weil… [ hier könnten ein paar merkwürdige Gründe stehen, die mein Kopf so produziert, wenn er zu viel Zeit zum Nachdenken hat ] …
Stattdessen schreibe ich lieber über einen großartigen Abend und die vielen Erlebnisse, die scheinbar der Anfang von etwas ganz Großem sind.

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Eine Attention Whore (?)

Manche Dinge schwirren als flauschige Wattebällchen durch unsere Köpfe. Vage und in sich unstrukturiert, aber eben existent. Wir wissen, dass sie da sind und sie beeinflussen uns auf die eine oder andere Weise. Unser Denken, unser Handeln, unser Empfinden.

Menschen funktionieren so und das ist okay. Bis wir an den Punkt kommen, an dem wir beginnen uns zu hinterfragen. Weil wir auf Unstimmigkeiten im eigenen Sein stoßen oder von anderen darauf gestoßen werden. Gestern Abend hatte ich einen dieser Momente und bin dankbar dafür.

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Wenn mich Sex zur schlechten Mutter macht…

Ganz offenbar haben sich gestern ein paar Menschen von meinen beiden #elternalltagssex-Tweets stark getriggert gefühlt. Neben einigen Beschimpfungen gab es dafür Unverständnis und (für mich) mehr oder weniger brauchbare Ratschläge, solche Situationen zukünftig zu vermeiden. Es wird einige Leute überraschen, aber diese Ideen und Gedanken sind mir nicht neu. Entgegen mancher Meinungen ist mein Kopf nicht völlig leer. (sic.)

Für einen Thread zu lang, wird das hier nun also ein Blogbeitrag.
Kink wird es heute nicht geben. (Eine reverse-Trigger-Warnung sozusagen)

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Der kategorische Blowjob

Über Blowjobs zu schreiben – insbesondere darüber zu schreiben, ob ich Gütekriterien sinnvoll finde oder nicht – hielt ich auf den ersten Blick für schwierig. Ich habe selbst keinen Schwanz, also ist das nicht mein Metier… Das war die Überlegung.

Aber wenn ich sie doch gebe – also Blowjobs – kann ich darüber schreiben, was Kategorien wie „Gut“ und „Schlecht“ in mir auslösen. Wie sie mich beeinflussen und wie sie mich lange Zeit vergiftet haben.

Vor dem Hintergrund wird das Thema genauso gut greifbar, wie beispielsweise geleckt zu werden. Geküsst zu werden. Gefickt zu werden.

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Über Elstern und Elben

Da dieser sich Blog hier irgendwie von Sexgeschichten zu einer Art Tagebuch weiterentwickelt hat, möchte ich ihn heute nutzen, um etwas loszuwerden, das mich seit Jahren begleitet. Wobei loswerden so klingt, als wäre es damit getan, darüber zu schreiben – was in dem Fall definitiv nicht so sein wird. Und „seit Jahren begleitet“ lässt vermuten, dass es etwas ziemlich Krasses sein könnte, was mein Leben massiv beeinträchtigt. Dem ist nicht so!

Mehr oder weniger geht es um kleine Verhaltensweisen, die meinen Alltag beeinflussen oder verändern und darum, woher sie kommen. Demnach also auch kein wirklicher Seelenstrip, sondern das, was man in ein Tagebuch schreiben könnte, um sich und seine Handlungen und Motivationen etwas zu reflektieren. Ich nehme euch – wenn es euch interessiert – einfach mit.

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