Venedig sehen und spielen 4/6

Meine Brüste brennen, der gebeugte Rücken und meine Beine ebenfalls, doch die Position an sich – das was sie bedeutet – ist schlimmer. Ich fühle, wie sich meine Augen nun doch mit Tränen füllen und muss den Blick abwenden.

Dass du mich zum Heulen bringst, macht mich fertig.

„Sieh mich an!“, forderst du. Deine Stimme ist nicht hart aber bestimmt und als ich nicht gleich gehorche, verstärkst du den Zug so lange, bis ich es tue.

Zwei Tränen laufen über meine Wange, doch meine Hüfte bewegt sich weiter auf dir. Automatisch oder weil es mich trotz allem geil macht, kann ich nicht einmal genau sagen. Beides vermutlich.

Dann ziehst du die Finger aus mir und lässt sie mich ein drittes Mal ablecken.

Fäden ziehen sich zwischen ihnen und ich schmecke die Süße daran, lecke sie ab, verteile sie in meinem Mund und lasse mir viel Zeit damit. Weil es mir eine kurze Atempause verschafft und ich deine Berührung herbeisehne. Zumal es mich von den fürchterlichen Klemmen zumindest etwas ablenkt.

Abermals beendest du es, als du mir deine Finger entziehst und dich im Sessel zurücksinken lässt.

„Setz dich auf meinen Schoss!“, deutest du mir lächelnd. „Die Beine gespreizt und den Rücken zu mir!“

Das Versprechen der Nähe lässt mich sofort lächeln und ich folge.

Zwischen meinen weit geöffneten Schenkeln spüre ich die Nässe und der Wunsch, gevögelt zu werden lässt mich leise Stöhnen.

Während deine Linke auf meinem Oberschenkel zum Liegen kommt, greift die Rechte um mich herum an die Kette, jedoch ohne daran zu ziehen.

„Ich möchte, dass du dich mit zwei Fingern fickst. Schön langsam. Zehn Mal tief rein und wieder raus!“

Auf deinem Bein abgestützt beginne ich sofort und lasse mich mit dem Oberkörper zurücksinken, bis ich deine Brust berühre und deine Wange an meiner spüre. Mitzuzählen fällt mir schwer und aufzuhören noch viel mehr.

„Und 15 schnelle Stöße!“

Meine Finger fahren schneller in mich und das Stöhnen wird tiefer. Auch jetzt lenkt mich das Zählen vom sich in mir aufbauenden Gefühl ab. Aber ich bin ziemlich sicher, dass du sehr wohl zählst und ich möchte es richtig machen.

„Jedes Mal, wenn ich jetzt an der Kette ziehe, wechselst du das Tempo, verstanden?“

Mein wohliges Stöhnen allein könnte als Zustimmung gewertet werden. dennoch nicke ich und du ziehst. Also werden meine Stöße schneller. Das Geräusch, dass sie dabei machen zeigt deutlich meine Lust.

Mit jedem Zug ändere ich also das Tempo und merke, wie sich ein Höhepunkt in mir aufbaut. Ich möchte kommen. Aber ich ahne, dass du es nicht erlaubst, also stoppe ich keuchend, bevor es zu spät ist.

„Habe ich dir erlaubt, aufzuhören?“

„Nein!“, gestehe ich flüsternd. „Darf ich kommen?“

Dein lächelndes, in die Länge gezogenes „Nein“ entlockt mir einen Laut des Bedauerns. Gleichzeitig danke ich dir insgeheim dafür, es mir nicht so einfach zu machen und meine innere Masochistin jubelt.

Nun sind es deine Finger, die in mich fahren und testen, wie feucht ich bin. Dein Brummen in meinem Ohr sagt mir, wie zufrieden du mit dem Ergebnis bist.

„Sehr gut. Dann wirst du jetzt deine Finger sauber machen, zum Bett gehen, an der Kante stehen bleiben und mir deinen Arsch präsentieren!“

Also stehe ich auf, drehe mich zu dir und lecke meine Finger genüsslich ab. Vielleicht habe ich gehofft, du würdest das übernehmen, aber dir zuzusehen, wie du mich dabei beobachtest hat auch seinen Reiz.

Dann erst gehe ich zum Bett und knie mich mit leicht gespreizten Beinen auf den Rand. Mein Hintern zeigt in deine Richtung und ein Blick über die Schulter zeigt mir, dass du wohlwollend dabei zusiehst, wie ich mit einer Hand über ihn streichle.

Dass du aufstehst und nicht zu mir, sondern zur Kommode herüber gehst, beunruhigt mich allerdings ein wenig. Umso mehr, als ich sehe, wie du schwarze Handschuhe daraus hervorziehst und sie dir überziehst.

Mich irritiert das. Einerseits haben wir darüber gesprochen, dass ich es gern ausprobieren würde, das Gefühl kennenlernen möchte, aber die Farbe… nun ja. Sie ist fies. Bevor jedoch das Karussell meiner Gedanken erst richtig in Fahrt kommt, beförderst du ein schmales Kästchen ans Licht.

Überraschungen und ich sind keine Freunde. Das waren wir noch nie. Ich bin ziemlich sicher, dir das irgendwann bereits erzählt zu haben und dass du dennoch damit spielst… nun ja… meine Zerrissenheit…

Angespannt und neugierig versuche ich zu erkennen, was genau du in den Händen hältst. Aber erst als du siehst, wie unruhig ich werde, zeigst du mir den metallischen Plug mit der uhrglasähnlichen Form.

DEN finde ich ziemlich spannend und er lenkt mich definitiv von deinen schwarzgummierten Fingern ab.

Mit wenigen Schritten bist du bei mir. Eine Hand auf meinem Steiß, die andere schiebst du langsam in meine feuchte Spalte und durch den Handschuh fühlt es sich anders an als gewohnt. Das leise Knistern des Materials, die relative Kälte. Und ich frage mich, ob du aufgrund meiner Lust so leicht eindringen kannst oder ob es dem Latex geschuldet ist.

Die anfänglich vorsichtigen Stöße werden schnell härter, sodass ich zwar wahrnehme, wie sich nun deine andere Hand meinem Hintern nähert, ich die Finger allerdings nicht als Eindringling wahrnehme. Schließlich fickst du mich mit beiden Händen und mein Keuchen verwandelt sich in hemmungsloses Stöhnen. Das einzige Hindernis das mich noch am Boden hält, sind diese unsäglichen Klemmen, die heftiger schaukeln, je fester du in mich fährst. Es ist schrecklich und großartig zugleich und ich will mehr. So viel mehr. Dich. Jetzt. Deinen Schwanz.

So vertieft bemerke ich die Kälte des Plugs erst in mir, als du ihn bereits zu Hälfte hineingeschoben hast und keuche.

In den Laken festgekrallt lege ich den Kopf zurück, versuche die Kette durch Absenken des Oberkörpers abzulegen, doch gelingen will mir das nicht.

„Was möchtest du Kitty?“, höre ich deine Stimme, ohne dass deine Stöße in ihrer Intensität nachlassen.

„Mehr!“

Tadelnd siehst du mich an, weil du weißt, ich kann das besser.

„Mehr wovon?

„Dich! Ich will dich!“, ich fürchte schon, du könntest diese atemlose Antwort nicht gehört haben, da lachst du.

„Geht das nicht genauer?“

„Bitte fick mich!“, antworte ich schnell aber nein… dass die Formulierung dieses Wunschs dir genügt, ihm auch nachzukommen habe ich nicht erwartet. Trotzdem vermisse ich deine Hände auf und in mir, als du einen Schritt vom Bett zurücktrittst.

„Dreh dich um, Kitty!“

Ich liebe es, wie du das sagst und lächle unwillkürlich. Beim Umdrehen selbst wird mir der schwere Plug noch deutlicher ins Gedächtnis gerufen. Bei Bewegung und Anspannung drückt er in mir. Umso mehr, wenn ich die Hüften etwas kreisen lasse.

Der Blick auf deinen noch bekleideten Schritt beweist, dass es dir auch gefällt und ich beobachte voller Erwartung, wie du erst den Gürtel löst und dann langsam die Hose öffnest. Wie sie Zentimeter für Zentimeter deiner Haut freigibt und schließlich zu Boden fällt.

Als der Slip hinterherrutscht steht dein Schwanz bereits hart und einladend in die Höhe, sodass mein Grinsen… nun ja… damenhaft ist es wohl nicht mehr. Aber fuck, ich möchte ihn schmecken.

„Ohne Hände!“, sagst du nur und ich benötige keine zweite Aufforderung, gehe vor dir auf die Knie und greife mit den Händen an deinen Hintern. Um mich festzuhalten, aber auch, um mehr von dir zu spüren.

Dein Blick zu mir hinab… er verrät so viel. Über deine Lust, deine Begierde, die unverkennbare Erregung, über deren Unterseite meine Zunge nun langsam bis zur Spitze hinauf fährt. Wie sehr ich das herbeigesehnt habe.

4 Kommentare zu „Venedig sehen und spielen 4/6

  1. Catherine, das ist der Moment wo ich darum winseln würde dass er mich endlich ….
    Den würde ich nicht mehr schlecken, den würde ich aufs Bett ziehen und mir nehmen was ich brauche. Wie hältst Du das bloß aus ???
    Obwohl, ich habe auch so ein exemplar zu Hause und da kriege ich das ja auch hin.
    Fliege jetzt in rüber in den 5. Teil
    LG
    Sandra

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