Die Privatparty Teil 6/9

Mit weichen Fingern fuhr er meinen Rücken vom Haaransatz bis zum Steiß nach und obwohl ich völlig fertig war, reagierte mein Körper auf seine Berührung. Mein Kopf legte sich weit zurück in den Nacken, ich ging ins Hohlkreuz.

(Die geschilderten Momente geschahen ausnahmslos und zu jedem Zeitpunkt absolut einvernehmlich)

Der Hintern streckte sich ihm noch weiter entgegen. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, woher diese Kraft nun noch kam, doch auch er musste es gesehen oder gespürt haben.

Die Hand, die mich eben noch gestreichelt hatte, nahm nun meine Haare zusammen, wickelte sie um sein Handgelenk und zog meinen Kopf noch weiter zurück. Eine kleine Geste mit großem Effekt. Das Stöhnen aus meiner überstreckten Kehle klang mindestens so gequält, wie ich mich fühlte. Gequält und mindestens genauso zufrieden.

Er fickte mich nun wieder schneller und härter und als sich zum was weiß ich wievielten Male alles in mir zusammenzog, wollte ich einfach nur noch Erlösung. Ich war durch. Mehr als das.

Der Dämon beugte sich zu mir hinunter, sodass sein Gesicht nahe meinem verweilte, während er kraftvoll und scheinbar ermüdungslos mit dem weitermachte, was mich in die Verzweiflung trieb.

Ab da geschah alles gleichzeitig. Er spankte mit der flachen Hand meine Pussy, die sich anfühlte, als stünde sie in Flammen, trieb seinen Schwanz immer wieder in mein Zentrum und ich begann zu betteln.

Dass er mich bitte kommen lassen sollte. Dass ich den Orgasmus brauchte. Dass ich am Ende war und vermutlich noch ganz andere Dinge, an die ich mich nicht mehr erinnern kann.

Und er war gnädig. Er ließ mich kommen und es war befreiend auf so vielen Ebenen. Ich stöhnte, weinte, keuchte, bebte als der Höhepunkt mich überrollte und er sich sofort aus mir löste, um mich in seine Arme zu ziehen.

Fest umschlungen hielt er mich. Fing und stützte mich und es war gut. Genau das, was ich brauchte, was ich wollte und er gab es mir. Ich glaube, es war nicht meine, sondern seine Kraft, die mich an ihn presste. Und ohne die ich vermutlich komatös auf die Fliesen gerutscht und sofort eingeschlafen wäre.

Wie viel Zeit verging, bis ich die Welt um mich langsam wieder zu realisieren begann, kann ich nicht sagen, aber das Erste was ich wahrnahm, waren sein schneller Atem und Herzschlag in meinem Ohr.

Der Dämon schien ebenfalls erschöpft zu sein und DAS beruhigte und befriedigte mich umso mehr. Als ich meinen Kopf hob, um ihn anzusehen, blickte er mir lächelnd entgegen. Voller Schalk und beinahe knabenhaft vergnügt, doch die kleinen Fältchen um seine Augen waren tiefer geworden. Eine gewisse Müdigkeit war auch ihm nicht abzusprechen. Er hatte sie nur wesentlich besser im Griff.

„Geht’s dir gut?“, flüsterte er mir, sodass nur ich es hören konnte und ich nickte.

Ich war nicht sicher, ob meine Stimme mir nach allem noch gehorcht hätte und er quittierte seine Beobachtung mit einem wissenden und zugleich amüsierten Lächeln.

„War es an irgendeiner Stelle zu viel? Hab‘ ich dir zu sehr weh getan?“

Mit jedem seiner Worte wurde sein Blick ernster, besorgter, doch ich schüttelte kaum sichtbar den Kopf.

Ja, es war heftig. Schmerzhaft. Und viel mehr hätte ich nicht verkraftet, aber letztendlich war es trotzdem genau das, was ich gebraucht hatte. Jetzt in seinem Arm fühlte ich mich unendlich leicht. Obwohl mein Körper brannte, die Muskel noch immer unkontrolliert zitterten und die Tränen meine Wange hinabflossen.

Zwar war ich nach einem turbulenten Flug gelandet, die Flügel jedoch fühlte ich noch immer. Die relative Schwerelosigkeit, die sie bedeuteten.

In seinen Armen, an die verschwitzte Brust gelehnt, lächelte ich. Zufrieden.

Wir saßen so noch eine ganze Weile, bis ich ihm glaubhaft versichern konnte, selbstständig sitzen zu bleiben und nicht rücklings in den Pool zu fallen, da erhob er sich, um Wasser für uns zu holen. Erst jetzt fiel mir wieder auf, wie unglaublich warm und feucht es im Bad war. Feiner Dunst hing in der Luft, die mittlerweile so zäh war, dass sie beinahe greifbar erschien.

Die Nymphen im Wasser hatten ihr Spiel fortgesetzt. Einer der Männer war an den Rand getreten und bekam einen enthusiastischen Blowjob, während die Schönheit, die ihn gab von einem weiteren Mann gefingert und geleckt wurde.

Was sagt das nun über mich, wenn ich schreibe, dass es mich nicht kalt ließ. Alles andere als das. Fuck, ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten, aber meine Hand wanderte langsam in meinen Schritt während ich die drei lächelnd beobachtete.
Ganz unschuldig schiebe ich es jetzt einfach auf den Geruch des Sex‘, der in der Luft lag. Mit jedem Atemzug sog ich ihn tief in mich hinein. Er durchströmte praktisch jede einzelne Zelle und obwohl mich meine Beine vermutlich nicht mehr zuverlässig nach draußen getragen hätten… well… dafür reichte die Kraft allemal.

Das Brennen auf meiner Scham und das beginnende Wund in mir heizten mich zusätzlich an.

Verdammt ich liebe das. Es zog mich sofort zurück in die vorherigen Minuten. Oder waren es Stunden? Don’t know!

Es erinnerte mich an seine Stöße und Schläge und erst nach ein paar Augenblicken realisierte ich, in denselben Tackt verfallen zu sein, in dem sie seinen Schwanz bearbeitete.

„Hast du noch nicht genug?“, hörte ich eine amüsierte Stimme an meinem Ohr und erkannte sie sofort.

Arielle. Sie nahm meine Haare zusammen, küsste meinen Hals und begann, meine Brüste zu streicheln und zu verwöhnen.

Die drei zu beobachten war schon verlockend, aber dennoch kein Vergleich zur Meerjungfrau, der ich mich zuwandte und deren Lippen ich auf meine zog. Mein Grinsen wurde unverschämt, als ich einen typisch männlichen Geschmack auf ihnen schmeckte.

Sie lachte, als sie es sah.

„Dein Mann!“, kommentierte sie nur und intensivierte ihren Kuss, die Lippen noch immer zu einem breiten Lächeln verzogen.

Ihre Zunge fand den Weg in meinen Mund, umkreiste meine und hach es war herrlich. Sie war herrlich. Ihr Geschmack, ihr Geruch, die weiche Haut.

„Leg dich hin und entspannt dich!“, hauchte sie in einer kurzen Unterbrechung des Kusses und nahm dabei mein Gesicht zwischen ihre schmalen Finger. „Dich möchte ich auch kosten!“

Dabei lotste sie meinen Oberkörper bereits ein Stück weit zurück, löste sich von mir und hob mein Bein so an, dass sie schließlich zwischen meinen Schenkeln saß. Ohne mich aus den Augen zu lassen, glitt sie auf den nassen Fliesen zurück und legte sich auf den Bauch, wo sie noch einen letzten Atemzug liegen blieb, bevor sich ihr Gesicht meinem Zentrum näherte…

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