Die Privatparty Teil 4/9

Nur war ich nicht sicher, ob ich diese Tiefen überstehen konnte.
„Bitte nicht noch einmal!“, jammerte ich kaum hörbar und das Funkeln seiner dunklen Augen nahm erneut zu.

(Die geschilderten Momente geschahen ausnahmslos und zu jedem Zeitpunkt absolut einvernehmlich)

„Weil du nicht mehr kannst oder weil du nicht mehr willst?“, fragte er ebenso leise zurück.

Er verwirrte mich. Keine Ahnung. Ja ich war erschöpft. Nach drei wirklich guten und schnell aufeinanderfolgenden Orgasmen hätte ich sicher selig schlafen können, aber dieses Glänzen… dieses Lächeln… und die unaufhörliche Bewegung in meinem Innersten verrieten mich, noch bevor ich eine Antwort hätte geben können.

„Dachte ich mir!“, lachte er.

Ob nur ich den Spott darin hörte oder ob er wirklich vorhanden war, kann ich nicht sagen, doch er weckte meine Lebensgeister. Sie klärten meinen Kopf und öffneten ein Reservoir neuer Kraft, das mir half, mich erneut aufzurichten, ihn nicht aus den Augen lassend.

Ich wusste, dass er auf ein Zeichen von mir abgebrochen hätte. Genauso sicher wusste ich jedoch auch, dass es nicht das war, was ich wollte.

„Fick mich!“, platzte es aus mir heraus, noch bevor mein Verstand es realisieren konnte.
Mindestens so verblüfft, wie ich selbst darüber war, blickte er mir für die Dauer eines Wimpernschlags entgegen. Dann bahnte sich ein tiefes Knurren aus seiner Kehle, dass mich zweifeln ließ, ob ich vielleicht den Verstand verloren hatte. Dennoch war das, was meine vorlaute Zunge in den Raum geworfen hatte, genau das, was ich wollte. Ich wollte ihn. Seinen Schwanz, dessen Stöße… und vielleicht war es auch teilweise der lächerliche Versuch, ein Stück Kontrolle zurückzuerlangen, was mir offenbar geglückt war, denn er legte schmunzelnd den Kopf schief und schob sich so weit von mir zurück, dass seine glänzend nassen Finger aus mir heraus rutschten. Nun war er es, der mich nicht aus den Augen ließ, während er sich erhob und zu einer Schüssel mit Kondomen lief. Kaum hatte er eines daraus hervorgezogen, kam er zu mir zurück und blieb erst vor mir stehen, als sein harter Schwanz praktisch meine Nasenspitze berührte.

Erwähnte ich bereits, wie sehr ich Blowjobs liebe? Also griff ich nach seinem Hintern und begann, mit der Zunge über den Schaft zu lecken. Langsam und fest bis zur Eichel hinauf. Ich spürte die feinen Äderchen und fuhr sie sorgfältig nach. Vorn an der Spitze angekommen war der erste Lusttropfen bereits zu sehen. Bevor ich ihn jedoch ablecken konnte, trat er grinsend von mir zurück. Ich verstand es nicht. Zumindest nicht in dem Moment. Beim rekapitulieren erscheint es mir wie ein weiterer Zug. Das Vortäuschen einer Führung, die ich nicht hatte und die er mir vielleicht (hoffentlich) auch nicht zugestehen würde.

Mit schnellen Handgriffen hatte er das Kondom übergestreift, mich so herumgedreht, dass ich ihm auf allen vieren mein Hinterteil entgegenstreckte und so auf einer der Stufen zum Whirlpool hinauf kniete. Von dort aus hatten die noch immer badenden Nymphen also eine perfekte Sicht auf das Geschehen. Ich genoss es. Die Nymphomanin in mir jubilierte.

Ohne eines weiteren Kommentares trat er hinter mich und stieß zum ersten Mal so fest in mich, dass ich einen Schrei nur mit Mühe unterdrücken konnte. Mehr vor Schreck und Überraschung, als vor Schmerz versuchte ich, Abstand zwischen uns zu bringen, doch seine Hand um meine Taille und der rutschige Boden verhinderten das. Mit so wenig Aufwand fixiert, begann er mich zu ficken. Hart, schnell und unglaublich gut. So gut, dass es nicht lange dauerte, bis ich abermals enger um ihn wurde. Alles in mir spannte sich an und ich wähnte bereits eine Welle über mir zusammenbrechen, da schlug er mit der flachen Handfläche mehrfach hintereinander auf die Stelle zwischen meinen Beinen.

So kräftig und fest, dass ich augenblicklich zurück ins Jetzt katapultiert wurde und mich unter seinen Schlägen wand. Ohne Erfolg, denn nach Abklingen des Trommelfeuers griff er wieder um meine Taille und fickte mich weiter, als wäre nichts gewesen. Ich konnte spüren, wie die Stelle, die er vorher bearbeitet hatte, glühte.

„Du wirst nicht nochmal einfach kommen, oder?“, raunte er mir über mich gebeugt ins Ohr. Und ja, jetzt verstand ich. Zumindest einen Teil seines Spiels. Also beeilte ich mich zu nicken, denn seine Stöße wurden noch fester mit jeder verstreichenden Sekunde, die ich nicht reagierte.

Zwar wurde er vorsichtiger, jedoch nur, um sich aufzurichten und mir anschließend im Wechsel auf jede Arschbacke fünf Schläge zu geben. Fest genug, dass es wehtat.

„Ja, verstanden!“, keuchte ich schnell und versuchte irgendwie Haltung zu bewahren. Miserabel und alles andere als erfolgreich. Aber es schien auszureichen, denn er gab mir kurz Zeit, mich zu fangen, bevor er Tempo und Frequenz abermals erhöhte, sodass es nicht lange dauerte, bis ich den Orgasmus abermals herannahen konnte. Doch noch bevor ich ihn ankündigen oder darum bitten konnte, wiederholte er die Schläge auf meine Pussy. Fester und länger als zuvor, bis mir Tränen in die Augen stiegen und Töne ausstieß, die irgendwo zwischen Lust und Qual pendelten. Die Stelle, die er zielsicher und mit gleichbleibender Kraft getroffen hatte, pulsierte im Takt meines rasenden Herzens.

„Damit du es nicht vergisst!“, raunte er und ich hörte sein Lächeln so klar und deutlich, als hätte ich es gesehen.

„Fick dich!“, dachte ich und biss mir noch in der selben Sekunde auf die Zunge, als ich erkannte, es laut gesagt zu haben.

Ich hatte eigentlich schon längst verstanden, dass er nicht so harmlos spielte, wie er noch am Buffet ausgesehen hatte und das Gefühl, ihm gerade eine weitere Vorlage vor die Füße geworfen zu haben, bestätigte sich.

Abermals aufgerichtet, ließ er jeweils seine linke und rechte Hand acht Mal (?) im Wechsel auf meinen Arsch herniedersausen. Mein Körper reagierte nur noch. So schnell die Schläge prasselten hatte ich Mühe, mitzuzählen, doch bei 16 (denke ich) stoppte er, gab mir erneut Zeit, das Glühen meiner Vorder- und Kehrseite zu fühlen und nahm den vorherigen schnellen Rhythmus wieder auf.

„Brav!“, lachte er.

Und Damn. Ich habe keine Ahnung, wie das auf die Nymphen und ihre Männer gewirkt haben muss. Die Kraft, mit der er mich mit jedem einzelnen Hieb getroffen hatte, war alles andere als zaghaft gewesen und sowohl meine Reaktion darauf, als auch das Klatschen an sich dürften nichts für schwache Nerven gewesen sein.

Ich liebte es.

4 Kommentare zu „Die Privatparty Teil 4/9

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