Mr. Big – Teil 3 & 4

„Steh auf und tanz mit mir“ sagt Mr. Big, während er meine Hand nimmt und aufsteht.

„Aber es tanzt doch sonst keiner! Ist das nicht seltsam?“ Ich ziere mich ein wenig, weiß aber auch, dass es genauso kommen wird. Er ist so bestimmt und sicher in dem was er will und was er tut. So dass ich mich nur allzu gern führen lasse.

In unseren Spielen und eben jetzt, zwischen Stühlen und Tischen anderer Gäste eng an ihn gedrückt, langsam tanzend.

Die Art, wie er mich hält, an sich drückt und wir uns mit der Musik bewegen, ist der beste Vorgeschmack auf die lange Nacht auf die ich mich schon so lange freue. Ich schmiege meinen Kopf an seine Schulter und merke seinen Atem in meinem Nacken. Ich drücke mich näher an ihn und spüre sein Herz schlagen.

Die Leute schauen uns an, einige stehen auf und schließen sich uns an. Die ganze Atmosphäre scheint sich zu ändern. Die Luft prickelt, ist elektrisiert. Nicht nur um uns herum. Ich bewundere ihn für diese Gabe, alles um sich einfach zu Seinem zu machen.

„Ich kann deine harten Nippel spüren“, flüstert er mir ins Ohr, „und ich freu mich darauf, an ihnen zu knabbern!“

Für einen Moment hat er mich aus meinen Träumereien geholt und leicht aus dem Konzept gebracht. Fast wäre ich kurz irritiert zurückgezuckt, aber er hält mich nach wie vor. Fest. Und das ist verdammt gut.

„Ich möchte, dass du dich nachher vor mich kniest“, flüstert er weiter „und mir zeigst, dass ich mich zu Recht so gern daran erinnere, wie du meinen Schwanz lutscht.“

Ich liebe es, wenn er erzählt, was er möchte und worüber er fantasiert. Ich liebe es, wenn er an mich denkt, wenn er alleine ist und selbst Hand anlegt. Er flüstert weiter und ich werde allein von dem Kopfkino, das er mir hier gerade schenkt unglaublich feucht. Und ja, ich merke die Beule in seiner Hose und drücke mich noch ein wenig näher an ihn.

Für die anderen Menschen um uns herum sind wir ein langsam tanzendes, vielleicht sogar romantisch wirkendes Pärchen. In unseren Köpfen sind wir bereits am Vögeln. Diese Art von Vorspiel und Lust, die sich über Stunden immer weiter steigert, kann nur er mir geben.

Die Zeit scheint beinahe still zu stehen, nur uns zu gehören. Ich weiß nicht wie lange wir schon hier sind. Zwei Cocktails und drei Tanzpausen lang. Genauer geht es nicht. 
Die Welt dreht sich ein wenig, ist freundlich zu mir. Die Luft schwirrt vor Anziehung, Lust und ist wie elektrisiert. Als Mr. Big vorschlägt, zu ihm zu gehen, stimme ich nur allzu gerne zu.

Wir nehmen uns ein Taxi, fahren aber nicht die ganze Strecke, sondern gehen den letzten Kilometer zu Fuß. Es tut gut, die kühle frische Nachtluft tief einzuatmen und mich bei ihm unterzuhaken. Alleine hätte ich zu dieser Zeit in diesem Stadtteil vielleicht ein bisschen Angst. Bei ihm fühl ich mich sicher.

Unser Weg führt uns über eine kleine Brücke. Es ist schon fast kitschig perfekt, als er stehen bleibt, mich in den Arm nimmt und mich dann küsst. Endlich. Das erste Mal heute Abend. Er küsst so unglaublich gut. In diesen Momenten steht die Welt still. 
Manchmal brauch ich das. Die Illusion, dass ich in meiner eigenen perfekten Romcom bin. Und er gibt es mir.

Mein Herz schlägt schnell, mein ganzer Körper kribbelt vor Verlangen nach ihm. Ihm scheint es genauso zu gehen. Gott sei Dank ist seine Wohnung nur noch eine Ecke weiter.

Kaum fällt die Wohnungstür ins Schloss – mir fällt keine bessere Umschreibung ein – fallen wir übereinander her. Unter wilden, gieren Küssen pellt er mich aus meinem dünnen Mantel, während sein Jackett in die Ecke fliegt. Mit einem Mal dreht er mich um, drückt mich gegen die Wand. Mr. Big beißt mir in den Nacken und ich stöhne auf. Ich bin bereits klitschnass.

Er knabbert und beißt weiter meinen Nacken, Hals und Schulter und knetet meine Brüste. Er ist nicht zimperlich mit mir und genau das ist es was ich jetzt will. Ich höre seine Hose auf den Boden fallen. Er schiebt mein Kleid hoch, schiebt das Höschen zur Seite und dringt in mich ein. Ohne viel Zeit mich darauf einzustellen erschrecke ich fast ein wenig und die Wand erweist sich nun als eine gute Stütze für mich. Mr. Big hat seinen Spitznamen nicht nur wegen seiner Körpergröße…

Immer wieder stößt er hart zu, seine Hände in meine Brüste greifend gibt er mir dabei den nötigen Halt. Ich höre ihn schwer atmen und  stöhnen, was mich unglaublich anmacht. Mir wird ein bisschen schwindelig und meine Beine beginnen zu zittern. Ich strecke ihm meinen Po entgegen und ermögliche ihm so, noch tiefer einzudringen und merke wie mein ganzer Körper vor Lust zu zerspringen scheint. Mein Orgasmus ist überwältigend. Mir wird so unfassbar heiß, während ich gleichzeitig am ganzen Körper zu zittern scheine. Ich glaube, mir wird fast schwarz vor Augen. Nur nebenbei bekomme ich mit, dass auch Mr. Big erschöpft und eindeutig erleichtert seinen Griff lockert.

Wir lassen uns auf den Boden sinken, lehnen und entspannt aneinander. 
„Dann kann der Abend jetzt ja losgehen“ sagt er mit einem vielversprechenden Lächeln…

8 Kommentare zu „Mr. Big – Teil 3 & 4

  1. Natürlich habe ich die ganze Zeit Mr. Big und Carrie aus sex and the City vor meinem geistigen Auge gesehen… Und in dieser „Szene“ hätte ich die beiden auch gerne einmal erlebt 😉 Erwähnte ich schon, dass ich seit 2 Jahren auch die ersten grauen Haare bekommen habe?

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      1. Wobei mir natürlich jetzt noch unklarer ist, ob und wie genau sich „Anna“ und „Catherine“ unterscheiden (also optisch, vom Alter her, von ihren Interessen her und natürlich ganz besonders von ihrem „Geschmack“ her)

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